Eine Zigarre schneidet man am geschlossenen Kopf an — knapp oberhalb der Stelle, an der die runde Kappe in den Korpus übergeht. Ein sauberer, entschlossener Schnitt genügt. Schneidet man zu tief, löst sich das Deckblatt und die Zigarre franst aus.
Welches Ende wird angeschnitten?
Angeschnitten wird der Kopf, also das gerundete, geschlossene Ende. Das andere, gerade Ende ist der Fuß — der wird später angezündet. Verwechselt man beides, zieht die Zigarre nicht.
Wo genau schneiden?
Nur die Kappe entfernen. Das ist das kleine Stück Deckblatt, das den Kopf verschließt. Setzen Sie den Schnitt ein bis zwei Millimeter oberhalb der Schulterlinie an — dort, wo die Rundung endet. Diese Linie hält das Deckblatt zusammen; schneidet man darunter, rollt es sich auf.
So schneiden Sie richtig
- Den Cutter knapp oberhalb der Schulter ansetzen.
- Kurz zielen, dann in einer entschlossenen Bewegung durchschneiden. Zögern führt zu ausgefransten Kanten.
- Den Zug testen. Zieht die Zigarre zu fest, minimal nachschneiden.
Häufige Fehler
Zu tief geschnitten, sodass sich das Deckblatt löst. Gesägt statt geschnitten. Den Fuß statt den Kopf erwischt. Oder eine stumpfe Klinge, die quetscht statt trennt.
Welches Werkzeug wie schneidet, steht im Beitrag Welche Zigarren-Cutter gibt es?.
Häufige Fragen
An welchem Ende schneidet man eine Zigarre an?
- Am Kopf, dem gerundeten, geschlossenen Ende. Der gerade Fuß wird angezündet.
Wie viel schneidet man ab?
- Nur die Kappe, etwa ein bis zwei Millimeter oberhalb der Schulterlinie.
Was tun, wenn das Deckblatt aufreißt?
- Meist wurde zu tief geschnitten. Retten lässt sich das kaum — beim nächsten Mal höher ansetzen.
Aus dem Hause SB Cigars. Welcher Cutter sich wofür eignet, lesen Sie hier. Mehr zu unserer SB Robusto finden Sie hier.